Domain – die Adresse deiner Website

Eine Domain ist die Internetadresse, unter der eine Website erreichbar ist. Wenn jemand deine Website besuchen möchte, gibt er beispielsweise deinblog.de in den Browser ein. Diese Adresse ist die Domain.

Damit ist die Domain vergleichbar mit der Adresse eines Hauses: Sie sorgt dafür, dass Besucher wissen, wo sie deine Website finden.

Wie ist eine Domain aufgebaut?

Eine Domain besteht aus mehreren Bestandteilen. Bei www.bloggen-abc.de ist bloggen-abc der eigentliche Domainname und .de die Domainendung. Die Endung wird auch als Top-Level-Domain bezeichnet. Bekannte Beispiele sind .de, .com, .net oder .org. Vor dem Domainnamen kann außerdem eine Subdomain stehen. www ist ein bekanntes Beispiel, technisch gesehen aber eine Subdomain. Nicht jede Website muss zwingend mit www aufgerufen werden. Je nach Konfiguration kann eine Domain sowohl mit als auch ohne www funktionieren.

Wo bekommt man eine Domain?

Domains werden normalerweise über einen Domainanbieter oder Webhoster registriert. Dabei wird geprüft, ob der gewünschte Name noch verfügbar ist. Ist meinblog.de bereits vergeben, kann man diese Domain nicht einfach selbst registrieren. Dann muss ein anderer Name gewählt werden oder man versucht, die bestehende Domain vom aktuellen Inhaber zu erwerben. Bei vielen Hosting-Paketen sind eine oder mehrere Domains bereits im Preis enthalten. Andere Anbieter berechnen Domains separat. Deshalb lohnt sich beim Vergleich eines Hosting-Tarifs ein genauer Blick auf die enthaltenen Domains.

Domain und Hosting sind nicht dasselbe

Diese beiden Begriffe werden häufig miteinander verwechselt. Die Domain ist die Adresse deiner Website. Das Hosting ist der technische Speicherplatz beziehungsweise die Umgebung, in der deine Website betrieben wird.

Du kannst dir das vereinfacht wie bei einem Geschäft vorstellen: Die Domain ist die Adresse des Geschäfts, das Hosting ist das Gebäude, in dem sich das Geschäft befindet. Beides gehört zusammen, ist technisch aber nicht dasselbe.

Was ist ein Domaintransfer?

Wer seine Domain zu einem anderen Anbieter umziehen möchte, kann einen Domaintransfer durchführen. Dabei bleibt die Domain grundsätzlich dieselbe. Nur der Anbieter, über den die Domain verwaltet wird, ändert sich. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn ein anderer Hoster günstiger ist, bessere Leistungen bietet oder die Verwaltung angenehmer ist. Beim Transfer einer Domain gelten je nach Domainendung bestimmte Regeln. Bei einer .de-Domain läuft der Vorgang beispielsweise anders ab als bei manchen internationalen Domainendungen.

Welche Domain sollte man wählen?

Ein guter Domainname sollte möglichst leicht zu merken und einfach zu schreiben sein. Lange, komplizierte Namen sind für Besucher eher unpraktisch. Für einen Blog kann der Domainname bereits erkennen lassen, worum es auf der Website geht. Das ist aber keine zwingende Voraussetzung. Auch ein persönlicher Name oder ein kreativer Markenname kann funktionieren. Wichtig ist vor allem, dass der Name zum eigenen Projekt passt und langfristig verwendet werden kann.

Die Domain ist der erste Eindruck

Eine Domain ist mehr als eine technische Adresse. Sie ist häufig das Erste, was ein Besucher von einer Website sieht. Ein kurzer, verständlicher und gut merkbarer Name kann deshalb ein echter Vorteil sein. Wer einen neuen Blog startet, sollte sich bei der Auswahl ruhig etwas Zeit nehmen. Ist die Domain einmal bekannt und etabliert, möchte man sie schließlich nicht nach kurzer Zeit wieder ändern.

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