WordPress – verständlich

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WordPress – erstelle deine Seite

Wer heute einen eigenen Blog oder eine Website erstellen möchte, stößt rasch auf WordPress. Das System gehört zu den bekanntesten Content-Management-Systemen der Welt und wird für ganz unterschiedliche Websites eingesetzt. Vom einfachen persönlichen Blog bis zur umfangreichen Unternehmensseite ist vieles möglich.

Das Schöne daran: Man muss kein Programmierer sein, um mit WordPress eine Website aufzubauen.

Was ist WordPress?

WordPress ist ein Content-Management-System, kurz CMS. Damit lassen sich Inhalte einer Website verwalten, ohne dass man jede einzelne Seite selbst programmieren muss.

Texte können im Editor geschrieben, Bilder hochgeladen und Seiten erstellt werden. Das Ganze geschieht über eine Verwaltungsoberfläche, das sogenannte Backend.

Wer beispielsweise einen neuen Blogartikel veröffentlichen möchte, meldet sich bei WordPress an, erstellt einen Beitrag, fügt Text und Bilder hinzu und veröffentlicht ihn. Die technische Umsetzung übernimmt WordPress.

WordPress besteht nicht nur aus Beiträgen

Ein WordPress-Auftritt besteht aus mehreren Bereichen. Beiträge sind besonders für Blogs wichtig. Sie können Kategorien und Schlagwörtern zugeordnet und chronologisch veröffentlicht werden.

Daneben gibt es Seiten. Eine Seite ist beispielsweise für „Über mich“, „Kontakt“ oder das Impressum geeignet. Seiten sind normalerweise nicht Bestandteil des klassischen Blogverlaufs.

Das Aussehen der Website wird durch ein Theme bestimmt. Es legt unter anderem Farben, Schriften, Abstände und den grundsätzlichen Aufbau fest.

Zusätzliche Funktionen lassen sich mit Plugins einbauen. Genau hier wird WordPress besonders flexibel.

Plugins erweitern WordPress

Ein Plugin ist eine Erweiterung für WordPress. Damit kann man Funktionen hinzufügen, die WordPress von Haus aus nicht oder nicht in dieser Form anbietet.

Ein Plugin kann etwa ein Kontaktformular, eine Sicherheitsfunktion, eine SEO-Unterstützung, einen Cache oder eine Backup-Funktion bereitstellen.

Die Auswahl ist riesig. Genau deshalb sollte man nicht einfach möglichst viele Plugins installieren. Jedes zusätzliche Plugin kann Ressourcen benötigen und sollte außerdem gepflegt und aktuell gehalten werden.

Weniger kann hier durchaus mehr sein.

Themes bestimmen das Aussehen

Während Plugins zusätzliche Funktionen liefern, kümmern sich Themes hauptsächlich um das Design und den Aufbau.

Ein Theme kann festlegen, wie der Header aussieht, wo das Menü sitzt, welche Schrift verwendet wird und wie Beiträge dargestellt werden.

Moderne WordPress-Themes bieten zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Dadurch lässt sich eine Website oft sehr weit an die eigenen Vorstellungen anpassen, ohne dass man selbst CSS oder PHP programmieren muss.

Wer später Änderungen am Design vornehmen möchte, kann außerdem mit einem Child Theme oder geeigneten Anpassungsmöglichkeiten arbeiten.

WordPress muss gepflegt werden

Eine WordPress-Website ist kein System, das man einmal installiert und anschließend jahrelang vergessen kann. WordPress selbst, Themes und Plugins erhalten regelmäßig Updates.

Diese Aktualisierungen bringen neue Funktionen, verbessern die Kompatibilität und schließen häufig Sicherheitslücken.

Auch Backups gehören zur sinnvollen Pflege. Sollte einmal etwas schiefgehen, kann eine Sicherung enorm hilfreich sein.

Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Benutzerkonten. Nicht jeder Benutzer benötigt Administratorrechte. Je weniger umfangreiche Rechte ein Konto besitzt, desto kleiner ist das Risiko, dass eine falsche Einstellung größere Auswirkungen hat.

Warum WordPress so beliebt ist

WordPress verbindet vergleichsweise einfache Bedienung mit sehr vielen Möglichkeiten. Ein Anfänger kann mit einem fertigen Theme und wenigen Plugins relativ schnell eine Website aufbauen. Gleichzeitig bietet das System erfahrenen Nutzern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Anpassung.

Für einen Blog ist WordPress deshalb besonders interessant. Beiträge lassen sich bequem verwalten, Kategorien und Menüs können aufgebaut werden und die Website kann mit der Zeit wachsen.

Wer sich mit WordPress beschäftigt, lernt dabei automatisch viele weitere Begriffe kennen – von Plugins und Themes über Hosting und Datenbanken bis hin zu SEO und Sicherheit. Genau deshalb ist WordPress ein wichtiger Bestandteil des Bloggen-ABC.

Meine Erfahrungen: Aller Anfang ist schwer. Aber mit der praktischen Anwendung kommen die Erfahrung und die Sicherheit. Im Laufe der Zeit wird WordPress zu einem guten und einfach einsetzbaren Hilfsmittel. Wichtig ist auch: Trau dich, hab keine Sorge. es ist wirklich machbar.

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